Mit dem Planetariumsprojektor werden
ca. 5.000 Fixsterne des nördlichen und des südlichen Sternhimmels
abgebildet. Außerdem sind die Sonne, der Mond, die frei sichtbaren
Planeten und auffällige Sternhaufen und Galaxien dargestellt.
Was wir beim Blick zum Himmel in einer sternklaren Nacht wahrnehmen,
ist die scheinbare Helligkeit der Himmelskörper. Dabei werden
die scheinbaren Helligkeiten in sogenannte Größenklassen
eingeteilt. Seit dem Altertum gibt es 6 Größenklassen.
Sterne der 1. Größenklasse sind sehr hell und auffällig,
Sterne der 6. Größenklasse sind gerade noch mit freiem
Auge erkennbar. Später wurden mit der Entwicklung des Fernrohres
die Größenklassen über die 6. hinaus erweitert,
um auch die nur mit dem Fernrohr sichtbaren Objekte einteilen zu
können.
Um auch die Planeten, den Mond, die Sonne und die hellsten Sterne
in das System einordnen zu können, wurde die Größenskala
in den negativen Bereich erweitert.
(Beispiel: Polarstern : 2 m ; Sirius: - 1,5 m, Alkor („Augenprüfer“)
4,0 m
Im Planetarium werden die Himmelskörper, bis auf die Sonne,
mit ihrer richtigen scheinbaren Helligkeit dargestellt. |